Die Gaswärmepumpe ist eine gute und ökonomische Unterstützung für die Beheizung sowohl von Einfamilienhäusern, wie auch von größeren Wohn- und Geschäftskomplexen. Die Gaswärmepumpe unterscheidet sich dabei von der normalen Wärmepumpe durch die verwendete Energie. Während eine normale Wärmepumpe nämlich durch Strom betrieben wird, wird die Gaswärmepumpe durch Erdgas betrieben. Dabei bezieht die Pumpe etwa 25% ihrer Energie aus der Umwelt, über Erdsonden oder Solarenergie. Das macht die Pumpe mit Gasbetrieb besonders günstig im Verbrauch und darüber hinaus extrem Umweltfreundlich.

Wie funktioniert die Gaswärmepumpe?

Die Pumpe funktioniert genau wie eine herkömmliche Wärmepumpe. Sie unterscheidet sich lediglich in der verwendeten Energiequelle. Darüber hinaus gibt es von dem Gasmodell drei verschiedene Ausführungen:

* Die Gasmotorwärmepumpe
* Die Absorptionswärmepumpe
* Die Zeolith Wärmepumpe

Jede mit ihren eigenen Funktionsprinzipien, womit sich jedes Modell für bestimmte Situationen besonders eignet. Im folgenden sollen diese Modelle kurz vorgestellt werden.

Die Gasmotorwärmempumpe

Die Gasmotor-Wärmepumpen arbeiten im Prinzip genau wie Elektrowärmepumpen, die über einen mechanischen Kompressor verfügen. Diese besonders einfache Version gibt es bereits seit den 90iger Jahren auf dem Markt und sie wird vor allem dort eingesetzt, wo hohe Leistungen notwendig sind, denn dieses Modell hat eine eine Gesamtleistung von bis zu 1200 kW. Daher werden Gasmotorwärmepumpen vor allem in mittleren bis großen Gebäuden und Betrieben eingesetzt. Der größte Vorteil dieser mit einem Motor betriebenen Gaswärmepumpe liegt in ihrer Fähigkeit sehr effizient sowohl heizen wie auch kühlen zu können. Darüber hinaus ist die Gasmotorwärmepumpe sehr wartungsfreundlich und extrem langlebig.

Die Absorptionswärmepumpe

Die Absorptionswärmepumpe ist eine Gaswärmepumpe, die problemlos im mittleren Leistungsbereich von etwa 20 bis 40 kW eingesetzt werden kann. Ihr Kompressor wird thermisch durch ein Ammoniak-Wasser-Gemisch verdichtet. Absorptionswärmepumpen werden vor allem in Neu- und Bestandsbauten, wie Einfamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern eingesetzt und nutzen Wasser, Luft und Erde als ihre Hauptwärmequelle. Diese Ausführung der Gaswärmepumpe gibt es seit 2009 auf dem Markt und sie kann sowohl an Niedertemperatursysteme, wie zum Beispiel Fußbodenheizungen, als auch an traditionelle Heizkörper, die hohe Vorlauftemperaturen von bis zu 70?°C haben, angeschlossen werden.

Die Zeolith Wärmepumpe

Die Zeolith Wärmepumpe ist das dritte Modell der Gas Wärmepumpe und seit 2010 auf dem Markt. Sie arbeitet vor im unteren Leistungsbereich von 1,5 bis 10 kW und ihr Zeolith Modul erzeugt mit Hilfe eines Gasbrenners wartungsfrei Energie. Die Zeolith Wärmepumpe wir vor allem in Neu- und Bestandsbauten und überwiegend im Einfamilienhaus eingesetzt und nutzt als ihre Primärwärmequelle die Solarenergie. Ein weiteres Modell der Zeolith Wärmepumpe, die als Energiequelle Erde und Luft nutzt, ist Ende 2012 erschienen. Es wird ebenfalls im Bereich der Einfamilienhäuser eingesetzt.

Fazit

Eine Gaswärmepumpe ist eine gute und wirtschaftliche Alternative für die Heizung im Gebäude. Auch wenn der Einsatz oftmals in Neubauten erfolgt, kann die Pumpe auch problemlos in Bestandsbauten nachgerüstet werden. Welche Pumpe sich am Besten eignet und am Wirtschaftlichsten ist, darüber kann ein Fachmann ausführlich beraten, den man bei der Planung einer Umrüstung oder Ausrüstung auf/mit einer Gaswärmepumpe ohnehin konsultieren sollte.