Immer mehr Menschen suchen nach alternativen Wegen, um die eigene Immobilie mit Wasser, Strom und auch Wärme zu versorgen. Im Bereich der Wärme kann dieser alternative Weg in Richtung Wärmepumpe führen. Damit recht viele Eigenheimbesitzer diesen Weg einschlagen, hat sich der Staat eine Förderung Wärmepumpe einfallen lassen. Und diese Förderung Wärmepumpe hat es durchaus in sich.

So gliedert sich die Förderung Wärmepumpe auf

Die Förderung Wärmepumpe erfolgt stets bundesweit und setzt sich aus zwei verschiedenen Bausteinen zusammen. Zum einen kann eine Förderung über Zuschüsse in Anspruch genommen werden, die nach der Inanspruchnahme nicht zurückgezahlt werden müssen. Zum anderen gibt es zinsgünstige Kredite, die für den Ankauf genutzt werden können. Hier erfolgt im Anschluss eine Rückzahlung in kleinen monatlichen Raten.

Konnte ein Tilgungszuschuss erwirkt werden, dann muss nicht der gesamte Kredit zurück gezahlt werden, sondern nur der Teil, der durch den Zuschuss nicht abgedeckt wird. Eine Förderung Wärmepumpe kann bei sehr vielen Geräten stattfinden. Eine Leistungsgrenze wird von staatlicher Seite erst bei 100 kW gesetzt.

Die Fördermöglichkeiten im Detail

Es gibt mehrere Anlaufstellen für die Förderung Wärmepumpen. Unterschieden werden kann grob in die Zuschüsse des BAFA (Bundesministerium für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) sowie die Darlehen der KfW Bank. Beide Arten der Förderung können parallel beantragt werden.

Die Zuschüsse des BAFA sind auf den ersten Blick wahrscheinlich am attraktivsten, da diese nicht zurückgezahlt werden müssen. Bis zu 1.500 Euro Förderung kann hier abgeholt werden. Voraussetzung dafür ist die Antragstellung. Zudem muss das Gebäude bereits vorhanden sein. Bei einem Neubau wäre nur die Beantragung von einem Innovationsbonus möglich. Hier lohnt es sich, einmal sehr genau beim BAFA vor der Antragstellung nachzufragen, um die größtmögliche Summe herauszuholen.

Neben den Zuschüssen des BAFA kann auch ein sehr zinsgünstiger Kredit bei der KfW Bank aufgenommen werden. Gerne auch in Kopplung mit den Zuschüssen des BAFA. Je nach Ausgangslage kann es hier jedoch passieren, dass ein Kredit erst dann gewährt wird, wenn es sich um eine große Wärmepumpe mit einer Leistung über 100 kW handelt. Denn der zinsgünstige Kredit ist mehr auf Mehrfamilienhäuser und Unternehmen ausgelegt. Für die Antragstellung sollte dies beachtet werden. Ist ein Kredit möglich, dann kann sich dieser zwischen 10.000 und 50.000 Euro bewegen.

Zudem kann bei den einzelnen Bundesländern bezüglich der Förderung Wärmepumpe angefragt werden. Es gibt immer wieder Klimaschutzprogramme und ähnliches, die von den Ländern unterstützt werden und wo entsprechende Gelder abgerufen werden können. Ein entsprechender Antrag dafür muss bei den Landesförderbanken gestellt werden. Hier lohnt es, im Vorfeld einmal genau abzuklären, welche Angebote momentan bestehen. Da diese von Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich ausfallen können, kann kein allgemeiner Ratschlag diesbezüglich gegeben werden.

Fazit

Wer modern bauen und sanieren möchte und dabei auf eine Wärmepumpe setzt, der kann mit der richtigen Förderung viel Geld sparen. Vor Baubeginn oder vor der Sanierung sollten daher alle Möglichkeiten diesbezüglich abgefragt werden. Es lohnt sich auf jeden Fall.