Wärmepumpe und Photovoltaik – Energiesystem für die Zukunft

Insbesondere in Altbauten und Bestandsgebäuden lassen sich durch ein Energiesystem aus Wärmepumpe und Photovoltaiks deutlich Heizkosten einsparen. Zudem kann die Abhängigkeit von Öl und Gas verringert werden. Gerade die Preissteigerungen in den letzten Jahren, die aktuelle politische Lage und das absehbare Ende der Öl-und Gasreserven machen einen Umstieg auf eine Wärmepumpe, hauptsächlich betrieben durch Erneuerbare Energie, lukrativ.

Wie funktioniert das Energiesystem?

Wer die Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage kombinieren möchte, sollte darauf achten, dass die Wärmepumpe für eine solche Nutzung geeignet ist. Die meisten Wärmepumpenhersteller bieten mittlerweile die Möglichkeit zur intelligenten Kombination mit einer Photovoltaikanlage an. So können unter anderem Die Wärmepumpen voon Viesmsnn, Dimplex, Mitsubishi und Fujitsu Siemens, um nur einige zu nennen, eine intelligente Integration gewährleisten.

Die Wärmepumpe braucht, um die gewonnen Umweltenergie in Heizleistung umzuwandeln, Strom. Dieser kommt zum Großteil vom örtlichen Energieversorger und ist daher meistens kaum umweltfreundlich. Natürlich kann man die CO2-Bilanz durch Ökostrom zu verbessern. Aus ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten ist es noch sinnvoller den Strom einer Photovoltaikanlage zumindest teilweise zum Betrieb der Wärmepumoe zu nutzen. Natürlich ist es aufgrund der Tatsache, dass Photovoltaikstrom hauptsächlich bei Sonne und am Tag produziert wird und die Wärmepumpe im Sommer nur wenig Heizen muss, nur ca. 15-30% des Wärmepumpenstroms durch die Photovoltaikanlage generiert werden. Gerade für das Brauchwarmwasser ist die Photovoltaikanlage ganzjährig äußerst effektiv.
Den überschüssigen PV-Strom können Sie natürlich weiterhin selbst nutzen und so etwa 25 Cent pro Kilowattstunde Strom einsparen. Was nach Eigenverbrauch im Haushalt und Verbrauch der Wärmepumpe noch übrig bleibt können Sie noch ans Netz abgeben und erhalten dafür eine Einspeisevergütung. Dabei wird zunächst fast immer zuerst der Haushalt mit Strom beliefert und erst nach dem Eigenverbrauch die Wärmepumpe mit Strom versorgt.

Fazit: Wärmepumpe und Photovoltaik ergänzen sich

Die beiden unterschiedlichen System ergänzen sich gut und beides gemeinsam ist eine sehr wirtschaftliche Alternative zu einem fossilen Heizsystem. Neben der Heizleistung wird auch noch Strom für den Eigenverbrauch erzeugt – zumindest bei entsrechender Größe der PV-Anlage – , was dem Ganzen auch noch einen weiteren schönen Vorteil gibt.

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