Auf dem Markt existieren vier Formen von Solarmodulen, die in ihrer Herstellung, den Eigenschaften und im Preis unterschiedlich sind.

• Monokristalline Solarmodule
• Polykristalline Solarmodule
• Dünnschicht
• CIGS-Module

Mit näheren Erläuterungen zu den genannten Modularten beschäftigt sich dieser Beitrag.

Monokristalline Solarmodule

Sie bestehen aus einem reinen Silizium-Kristall. Bei der Herstellung werden von dem einzelnen Kristall dünne Scheibchen abgesägt, die dann zu einem Modul zusammengesetzt werden. Monokristalline Solarzellen sind schwer und sehr dunkel. Ihre Herstellung ist zeitaufwendig, was dazu führt, dass diese Module im Preisvergleich relativ teuer sind. Ihr Vorteil liegt in einem besonders hohen Wirkungsgrad, der den Anschaffungspreis wieder rechtfertigt. Bekannte Hersteller der monokristallinen Module sind Suntech, Schott Solar und Aleo Solar.

Polykristalline Solarmodule

Die Herstellung dieser Module erfolgt aus Silizium, das geschmolzen und anschließend zu einem Block gegossen wird. Ist der Block erkaltet, erfolgt ein Zersägen in Scheiben. Die polykristallinen Solarzellen weisen eine bläuliche Färbung auf und weisen eine leicht erkennbare kristalline Struktur auf. Ihre Wirkungsweise ist geringer, dafür sind sie im Preis deutlich günstiger. Die Solarmodule werden von Herstellern wie Suntech, Schüco und ET Solar produziert.

Dünnschicht-Module

Um Dünnschicht Module zu produzieren, bringen die Hersteller eine äußerst dünne Schicht Silizium auf Glasscheiben auf. Das Herstellungsverfahren ist einfach, Module aus Dünnschicht sind leicht und preiswert. Aufgrund der hohen Flexibilität sind Dünnschicht-Module in vielen Bereichen einsetzbar. Um eine effektive Leistung zu erzielen, sind die Module mit dem geringen Wirkungsgrad auf großen Flächen zu verbauen. Bekannte Hersteller dieser Module sind beziehungsweise waren First Solar und Conergy.

Die CIGS-Module gehören zu den Dünnschichtern. Ihr Aufbau ist jedoch röhrenförmig, sodass diese Module die Sonnenstrahlen aus allen Winkeln aufnehmen können. Unter dem Modul lässt sich eine weiße Reflektorfolie ausbreiten, die einen zusätzlichen Energieertrag ermöglicht. Diese Art Module sind relativ neu und im Vergleich deutlich teurer, bei einem nicht so hohen Wirkungsgrad.